Museen & Ausstellungen

Abb. 1: Botschafter Michael Clauss und seine Gattin besuchen das Mobile Digitale Museum der Inneren Mongolei. (Foto: J. Zhou, DAI)
Das Mobile Digitale Museum der Inneren Mongolei beim Tag der Offenen Tür der Deutschen Botschaft in Peking

Am Samstag, dem 07. Mai 2016, hatte die Deutsche Botschaft Peking zum Tag der Offenen Tür unter dem Motto “Kindheit und Jugend in Deutschland” eingeladen. Die Außenstelle Peking des DAI und das Museum der Autonomen Region Innere Mongolei zeigten das erste Mobile Digitale Museum Chinas, in dem archäologische Entdeckungen erlebbar waren.

Hauptstadt-Museum (Capital Museum). Foto: M. Wagner / DAI.
Fernheirat im Hauptstadt-Museum

Das Hauptstadt-Museum (Capital Museum) Peking zeigt noch bis 7. Oktober 2014 eine außergewöhnlich ästhetische Sonderausstellung von archäologischen Funden aus dem 10. Jahrhundert v. Chr. Titel:  „Harmonious Life: The State of Ba in the Eyes of a Yan Princess“, Leihgeber: Museum Shanxi, Archäologisches Institut der Provinz Shanxi. Restauratoren: Zentrum für Restaurierung des Archäologischen Instituts der Chinesischen Akademie der Sozialwissenschaften, Ausstellungsgestalter: Hauptstadt-Museum.

Museum des Tang-zeitlichen West-Marktes in Xi‘an – Außenansicht. (Foto: P. Wertmann)
Museum des Tang-zeitlichen Westmarktes (大唐西市博物馆)

Das Museum wurde direkt über dem Areal erbaut, auf dem der Westmarkt der Hauptstadt Chang’an (das heutige Xi’an) während der Tang-Zeit (618-907) gelegen war. Der Titel der Ausstellung ist „Ausgangspunkt der Seidenstraße – Das Leben der Händler während der Blütezeit“. Es ist Chinas erstes archäologisches Fundplatzmuseum in privater Hand.

Han Yangling Museum
Das Yangling-Museum der Han-Dynastie (汉阳陵博物馆)

Das Han-Yangling-Museum liegt direkt an der Autobahn zwischen der Stadt Xi’an (西安), Prov. Shaanxi, und ihrem Flughafen. Es handelt sich dabei um die Grabstätte von Kaiser Jingdi (景帝 188 – 141 v. Chr., Geburtsname Liu Qi 刘启) und seiner Gemahlin, Kaiserin Wang (王皇后 173 – 126 v. Chr.). Der Grabkomplex wurde zwischen 153 und 126 v. Chr. errichtet. Nach seiner archäologischen Freilegung wurde im September 1999 an dieser Stelle ein Museum eröffnet, das aus vier Teilen besteht, die alle der Öffentlichkeit zugänglich sind: eine Schutzhalle über Beigabendepots, Ausstellungshalle mit repräsentativen Fundobjekten, der Nachbau einer oberirdischen Tempelanlage über ihren originalen Fundamenten sowie eine Schutzhalle über den Resten der südlichen Toranlage in der Umfassungsmauer um den Grabhügel des Kaisers. Der Gesamtanlage Yangling gilt als der am besten erhaltene kaiserliche Grabkomplex aus der Zeit der Westlichen Han Dynastie (206 v. Chr. – 220 n. Chr.).